05.10.2026 | Osterweddingen

Sichere Spiegel für Bad und Objekt

Großflächige Spiegel gehören zum festen Repertoire der Innenarchitektur. In Bädern, Hotels, Wellnessbereichen und öffentlichen Gebäuden übernehmen sie weit mehr als ihre klassische Funktion: Sie lassen Räume größer erscheinen, lenken Licht und können selbst zum raumbildenden Element werden. Mit zunehmender Größe und neuen Anwendungen der Spiegelflächen steigen jedoch auch die Anforderungen an deren Sicherheit. Neue Verbundglasspiegel wie „Stratobel Mirox“ von AGC Glass Europe verbinden die Gestaltungsmöglichkeiten klassischer Spiegel mit dem sicheren Bruchverhalten von Verbundsicherheitsglas.

Im Bad waren Spiegel lange ein klar umrissenes Ausstattungsobjekt über dem Waschtisch. Heute reichen Spiegelflächen über die gesamte Breite von Waschtischen, erstrecken sich vom Boden bis zur Decke oder bekleiden komplette Wände. Besonders in Bädern lässt sich damit die Wahrnehmung des Raumes aufwerten: Reflexionen erzeugen optische Tiefe, Tages- und Kunstlicht werden in den Raum zurückgeworfen, Wandflächen treten visuell zurück. Mit dem Maßstab verändert sich jedoch auch die technische Betrachtung: Eine kleine, oberhalb des Waschtisches montierte Spiegelfläche ist in puncto Sicherheit anders zu bewerten als eine bodentiefe Spiegelwand, ob im Bad oder einem Bewegungs- und Verkehrsbereich. Für zugängliche Verglasungen in öffentlichen und gewerblichen Bereichen ergeben sich entsprechende Anforderungen unter anderem aus der DIN 18008. Statt konventioneller Spiegel werden hier sichere Verbundglasspiegel eingesetzt, bei denen im Bruchfall die Glassplitter an der Zwischenlage haften.

Sicherheit wird Teil der Gestaltung

„Stratobel Mirox“ von AGC Glass Europe unterscheidet sich ästhetisch nicht von einem konventionellen Mirox-Spiegel, nutzt jedoch einen laminierten Glasaufbau. Dadurch lassen sich größere Spiegelwände und andere spiegelnde Bauteile mit einem klar definierten Sicherheitsniveau ausführen. Denkbar sind großflächige Wandbekleidungen in Bädern und Wellness-Bereichen. Auch in Fluren, Foyers, Aufzügen oder anderen stark frequentierten Innenräumen wie Fitness-Studios können „Stratobel Mirox“ Verbundglasspiegel gezielt zur Lichtführung und optischen sowie funktionalen Erweiterung eingesetzt werden. Je nach Anwendung bietet AGC Glass Europe den Verbundglasspiegel in zwei Varianten an. „Stratobel Mirox Mono“ kombiniert eine Spiegelglasscheibe mit einer Floatglasscheibe. Dieser Aufbau eignet sich insbesondere für spiegelnde Wandbekleidungen. „Stratobel Mirox Duo“ besteht dagegen aus zwei Spiegelglasscheiben. Hiermit können beispielsweise Trennwände realisiert werden, die auf beiden Seiten als Spiegel genutzt werden. Für Innenarchitekten eröffnet insbesondere die zweite Variante zusätzliche Möglichkeiten: Der Spiegel muss nicht mehr zwangsläufig auf einer massiven Wand montiert werden, sondern kann selbst Bestandteil einer raumgliedernden Konstruktion werden.

Definiertes Bruchverhalten

Beide Varianten werden mit einer oder zwei speziellen PVB-Zwischenlagen mit hoher Haftung laminiert. Mit einer Folie erreicht Stratobel Mirox die Klasse 2B2 nach EN 12600 und damit eine Sicherheitsklasse, die beispielsweise bei stoßbeanspruchten Wandbekleidungen im Objektbereich relevant ist. Mit zwei Folien wird zusätzlich die Klasse P2A gemäß EN 356 gegen Durchwurf beziehungsweise Durchbruch erreicht. Damit geht der Verbundglasspiegel hinsichtlich seines Sicherheitsverhaltens über die Anforderungen hinaus, die EN 1036-1 an einen Standardspiegel stellt. Für den Schutz der Gesundheit und Langlebigkeit sorgt eine kupfer- und bleifreie Schutzlackierung der Silberschicht, die flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Formaldehyd nur in sehr geringem Umfang emittiert. Stratobel Mirox ist in vier Stärken (33.1, 33.2) verfügbar und trägt die CE-Kennzeichnung gemäß der harmonisierten Norm EN 14449:2005.

Mehr Informationen zu Spiegeln, Designgläsern und weiteren Produkten von AGC Glass Europe finden Interessierte unter www.agc-yourglass.com oder direkt im Shop unter www.agc-store.com.

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